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KlosterkircheChronik der alten Klosterkirche

(aus dem Rekommationsbuch der Klarissen)

 

 

 Im Jahr 1652 Ankunft der ersten Klarissen aus Oldenzaal in Haselünne 1668 Kauf eines Grundstücks durch den Convent für den Bau des Klosters. Bauzeit von 1675 bis 1685 Schlichter Saalbau mit einem Tonnengewölbe, im Osten mit einem 3/8 – Chorabschluss.

  • 30. April 1730 Einweihung und Konsekration der Kirche mit den 3 Altären durch den hochwürdigen Pater Bernadinus Tenhaven.
  • 1803 In Besitznahme des gesamten Klosters durch die Herzog – Arenbergische Regierung
  • 1809 Der Herzog von Arenberg stellt die Schule und die Kirche unter die Aufsicht des Haselünner Pfarrers Johannes Theoris Wilmes.
  • 1812 Aufhebung des Klosters und auch der Schule ( Das Emsland war 1811 unter Napoleon französisch geworden. )
  • 1814 Zugehörigkeit des Emslandes zum Königreich Hannover und Rückkehr der Schwestern
  • 1833 Verwaisung des Konvents der Klarissen – Verfall der Gebäude. ( Der Gottesdienst wurde jedoch regelmäßig in der Kirche gefeiert. )
  • 1837 Verkauf des gesamten Klosters für 700 Taler von der Königlichen Klosterkammer Hannover an die Armenversorgungskommission Einrichtung 17 neuer Armenwohnungen
  • 1849 Berherbergung der herzoglichen Kanzlei, der Gerichts- und Amtsverwaltung von Haselünne nach dem großen Brand
  • 1851 Stellungnahme des Haselünner Architekten Josef Niehaus zu nötigenReparaturen am Turm und der Gartenmauer des Klosters
  • 1854 Verkauf des Klosters für 2.500 Taler von derArmenversorgungskommission an die Stadt Haselünne. ( Die Stadt stellte das Kloster den Ursulinen zur Verfügung. )
  • 1854 Ankunft der ersten Schwestern vom 1699 gegründeten Kloster Dorsten
  • 1875 Aufhebung des Klosters aufgrund des Kulturkampfe.( Die Schwestern gingen nach Holland ins Exil nach Nijmegen. )
  • 1888 Rückkehr von 6 Ursulinenschwestern nach Haselünne.Gründliche Renovierung des Klostergebäudes und der Kirche mit Hilfe großzügiger finanzieller Unterstützung durch den Petroleum – Kaufmann Wilhelm Riedemann aus Meppen
  • 1893 Abbruch des barocken Altars aufgrund von Holzwurm – Befall- hierher stammt das Altargemälde
  • 1900 Anbau des Kommunionchors
  • 1904 Ausmalung der Kirche im Jubiläumsjahr „50 Jahre Ursulinen inHaselünne“
  • 1906 Erweiterung der Schwesternempore nach Westen aufgrund des vergrößerten Konvents der Ursulinen. Entstehung einer 2 – Turm – Anlage mit der Ausführung nur eines Turms – hier hängt bis heute die alte Glocke der Klarissen aus dem Jahre 1486.
  • 1939 schlicht weißer Anstrich der Kirche
  • 1941 Vertreibung der Schwestern am 11. Juli durch die Nationalsozialisten. (Die Schwestern gingen nach Holland ins Exil.) Einzug der Napola in das Kloster und in die Kirche.Geplanter Umbau der Kirche zu Schlaf- und Waschräumen. ( Zu den Umbaumaßnahmen kam es jedoch nicht. )
  • 1945 Rückkehr der Schwestern zum Klostergelände auf Wunsch des damaligen Pastors Schepers
  • 1947 Erneute Weihe der Kirche durch den Osnabrücker Bischof, Wilh. Berning
  • 1959 Weitere Renovierung durch den Architekten Max von Hausen aus Münster
  • 1960 Einbau neuer Fenster ( heutige Fenster )
  • 1972 Übernahme der Schule und der Kirche durch den Landkreis Meppen. Errichtung eines neuen Klosters am Paulusweg 43 durch die Ursulinen
  • 1976 Beginn von umfangreichen Planungen und Bauarbeiten im Umfeld der Klosterkirche
  • 1977 Entstehung eines neuen Eingangsbereichs ( mit Garderobe, Toiletten und einem neuen Aufgang zur Empore bzw. Orgelboden ) im hinteren Bereich der Kirche
  • 1980 Gründung von „Verein und Freunde und Förderer der alten Klosterkirche“ ( Diesem Verein ist zu verdanken, dass die Kirche Erhalten blieb. Durch Spenden wurde die Kirche von außen und innen vollständig renoviert. Eine historisch wertvolle englische Orgel wurde in Holland gekauft und in die Kirche gebracht. )

    Weitere Informationen zur "Alten Klosterkirche" finden Sie unter www.theatergemeinde-meppen.de

 

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