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Erstmals drei Ranger im Emsland

Landrat Marc-André Burgdorf begrüßt hauptamtliche Schutzgebietsbetreuer

Meppen. Erstmals betreuen hauptamtliche Ranger die Natura 2000-Schutzgebiete im Landkreis Emsland. Mit der Ausweisung von Schutzgebieten für das europäische Netz Natura 2000 will der Landkreis Emsland die Bevölkerung bei der anstehenden Planung und Umsetzung von Erhaltungsmaßnahmen beteiligen. Diese Aufgabe übernehmen drei so genannte Schutzgebietsbetreuer, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen haben.

Das EU-weite Schutzgebietsnetz Natura 2000 besteht aus den Gebieten der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Gebiete) und der Vogelschutzrichtlinie (Vogelschutzgebiete). „Mit der Ausweisung dieser Gebiete im Emsland leistet der Landkreis einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt. Wir haben gemeinsam eine große Verantwortung für die einzigartige Natur im Emsland, für die Gewässer, die Auen und Moore“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf, der die drei Ranger jetzt am Meppener Kreishaus offiziell begrüßte.

Künftig sind die Gebietsbetreuer Andreas Berenzen (für die mittlere und nördliche Ems), Alexander Semnet (südliche Ems und Hase) sowie Dagmar Untiedt (Moore) im Rahmen des Projekts „Offensive Natura 2000“ als Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Schutzgebiete im Einsatz. Sie sind der Unteren Naturschutzbehörde im Kreishaus zugeordnet und betreuen die ihnen zugewiesenen Bereiche im Landkreis. Gefördert wird das Ranger-Projekt durch die Europäische Union.

Die Ranger führen beispielsweise öffentliche Informationsveranstaltungen durch, halten Vorträge und tragen u. a. mit Naturführungen zur Umweltbildung bei. Darüber hinaus erstellen sie Infotafeln und halten die Bürgerinnen und Bürger durch Öffentlichkeitsarbeit über den Stand der Maßnahmen auf dem Laufenden. Zudem stehen sie bei der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in den Natura 2000 Gebieten in engem Kontakt mit allen Beteiligten wie Grundeigentümern, Bewirtschaftern, Verbänden, Kommunen, Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern und begleiten die Prozesse.

„Ziel ist es, die Bevölkerung für naturschutzfachliche Themen zu sensibilisieren, den Austausch mit allen Beteiligten zu fördern und so dauerhaft zum Erhalt der Schutzgebiete beizutragen“, betont der zuständige Dezernent Dirk Kopmeyer.

Bei Fragen und weiteren Informationen stehen die Ranger unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Andreas Berenzen

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 05931-44 1556

Alexander Semnet

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 05931- 44 3556

Dagmar Untiedt

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 05931- 44 2556

Ranger

Bild: (v. l.) Kirstin Meyer, Fachbereichsleitung Umwelt, „Ranger“ Alexander Semnet, Landrat Marc-André Burgdorf, „Rangerin“ Dagmar Untiedt, Dezernent Dirk Kopmeyer und „Ranger“ Andreas Berenzen (Foto: Landkreis Emsland

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