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St. Antonius Kirche Westerloh

Ohne industrielle Ansiedlung ist Westerloh bis heute ein reines Bauerndorf geblieben. Allerdings ist auf dem Gebiet des sogenannten Fuhrenkamp ein schmuckes Neubaugebiet entstanden. Erbaut wurden die Häuser von den " Nachkommen " der Dorfbewohner, die ihren Broterwerb außerhalb Westerlohs nachgehen.
Nachfolgend noch einige statitische Angaben über die Bevölkerungsentwicklung Westerlohs/ Westerlohmühlens.
So zählte man im Jahre

1900
153 Einwohner
1925
197 Einwohner
1939: 478 Einwohner
(die hohe Zahl ist bedingt
durch das Reichsarbeitsdienstlager)
1955
256 Einwohner
1965
275 Einwohner
1972
305 Einwohner
1997
332 Einwohner

Ortsvorsteher ist zur Zeit Alexander Schulte.
Nun kommen wir zum Ortsteil Westerlohmühlen, dieser hat geschichtlich die gleiche Entwicklung durchlaufen wie Westerloh, jedoch mit einer entscheidenden Besonderheit, die der Ortsname bereits ankündigt. Gemeint ist die Mühle von Westerlohmühlen. Erstmalig wird eine Wassermühle in Westerloh 1275 im Oldenburger Lehnregister erwähnt.
Genauere Angaben über die Eigentumverhältnisse finden wir im Viehschatzungsregister des Jahres 1545. Es gab vier Vollerben, darunter Hermann von Westerloh als Eigentümer einer " Watermolen "
Im Status Animarum von 1749 werden 7 Familien mit insgesamt 42 Personen, davon 14 unter 14 Jahre genannt. Weiter erfahren wir hier, daß sich das Mühlengut wie folgt gliedert: neben der Watermolen, einer Kornwassermühle, am linken Raddeufer, war an der rechten Seite eine Papiermühle dazugekommen. Die Kornwassermühle wurde von Otto Brinck, die Papiermühle von Gerard Henrich Lohe gepachtet. Ferner war noch ein Wirtshaus und eine Stellmacherei vorhanden. Der Eigentümer Franz Martels verkaufte 1780 die Papiermühle an den bisherigen Pächter und Papiermacher Gerh. Heinr. Lohe.
Dieser verkaufte wiederum 1782 an Arend Tening. Gerd Brink, Müller zu Dankern, kaufte die Kornmühle 1780. Noch im selben Jahr ging die Kornwassermühle an Wilke Brinkmann, der auch 1795 die Papiermühle erwarb und sie zu einer Öl- und Walkemühle umbaute. Wilkens Tochter Anna-Maria heiratete 1806 den Müller Joan Bernh. Brunefort, der den Namen Brinkmann weiterführte. Die Ölmühle arbeitete bis etwa 1925, die Kornwassermühle wurde nach der Elektrifizierung im Jahre 1938 überflüssig.
Westerlohmühlen ist auch heute noch eine reine bäuerliche Ansiedlung ohne Neubausiedlungen geblieben. Noch eine Besonderheit von dem nicht eigenständigem Westerlohmühlen ist, dass vier Familien mit zur Zeit 17 Personen zu Hülsen, drei Familien mit z. Zt. 21 Personen zu Westerloh und schließlich zwei Familien auf der nördlichen Seite der Radde zu Kl. Berßen gehören.
Weitere Informationen auf der Homapage:    www.westerloh-dorf.de

 

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