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Die Hase bei Hamm: Bootsanleger am Campingplatz

1858 verkaufte Decken das Gut Hamm an den bisherigen Kutscher des Gutes Lethe (Vechta) Friedrich Wilke. Wilke verpflichtete sich einen Sohn Wilhelm Otto den Assessor Philipp von der Decken zeitlebens in Kost und Wohnung aufzunehmen. Hierfür wurde ihm von der Kaufsumme 4000 Taler gestundet. Wilke finanzierte einen Teil des Kaufpreises durch Holzverkauf des Gutes. Als sein Kostgänger 1880 starb, musste er die Restsumme zahlen. In Folge von Zahlungsschwierigkeiten verkaufte er 1882 das Gut, von welchem bereits vorher Teile veräußert wurden, an den Landwirt Josef Voß. Wilke wanderte nach Amerika aus.
Weiter weiß Rudolf vom Bruch zu berichten, dass Hamm die Landtagsfähigkeit, Jagdgerechtigkeit und Fischereirecht in der Hase und den Laken hatte. Erwähnt wird, dass 1611 bzw. 1621 von den vier Hammer Erben Nippermann, Brümmer, Blanken und Cordes der Korn- und Blutzehnte angekauft wurde.
Dem Herzog von Arenberg waren zum 1. Dezember 1802 das Vest Recklinghausen und das Fürstbischöfliche Münstersche Amt Meppen als Ausgleich für seine linksrheinischen Gebiets-verluste, die an Napoleon fielen, zuerkannt worden. Das Amt Meppen war 1803 in sechs Gerichten, 19 Kirchspiele sowie zwei Städte und einem Flecken aufgeteilt, so u.a. im Gericht Haselünne, welches aus der Stadt Haselünne und Kirchspiele Haselünne, Berßen, Bokeloh, Herzlake und Holte bestand. Nach dem "Verzeichnis der im Amte Meppen vorhandenen Seelen, nach der beamtlichen Aufnahme der Volkszahl vom 1807 bei Gelegenheit der eingeführten Konskription" hatte Hamme seinerzeit 55 Seelen.

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